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Senkung der Bezirksumlage 2027
Senkung der Bezirksumlage 2027

28.10.2026

Senkung der Bezirksumlage 2027

Gute Nachrichten für die Städte, Märkte und Gemeinden in unserer Region: Die Erhöhung der Mittel aus dem kommunalen Finanzausgleich durch den Freistaat Bayern ermöglicht es, die Bezirksumlage im kommenden Jahr um 0,35 Prozentpunkte zu senken.

Davon profitieren sämtliche Landkreise und mittelbar auch alle kreisangehörigen Gemeinden, die über die Kreisumlage finanziell entlastet werden können. Das ist eine wirklich erfreuliche Nachricht für unsere Kommunen. Nach Jahren, in denen vielerorts steigende Ausgaben und enge finanzielle Spielräume den Handlungsspielraum eingeschränkt haben, gibt es endlich wieder eine positive Entwicklung.

Eine niedrigere Bezirksumlage schafft ganz konkret Luft in den kommunalen Haushalten. Das ist eine echte Entlastung für unsere Städte und Gemeinden – und damit letztlich auch für die Bürgerinnen und Bürger vor Ort. Denn unsere Kommunen müssen handlungsfähig bleiben, um in Schulen, Kindergärten, Straßen und eine gute öffentliche Infrastruktur investieren zu können.

Grundlage für diese Entwicklung ist das Ergebnis des Spitzengesprächs zum kommunalen Finanzausgleich 2027 vom 26. Oktober. Vorbehaltlich der Beschlussfassung durch den Bayerischen Landtag erhalten Bayerns Kommunen im kommenden Jahr insgesamt rund 13,59 Milliarden Euro aus dem kommunalen Finanzausgleich. Das sind 756 Millionen Euro mehr als im Vorjahr.

Auch die Bezirke werden angesichts der weiter stark steigenden Sozialausgaben zusätzlich unterstützt. Ihre Zuweisungen steigen 2027 um weitere 210 Millionen Euro auf rund 1,53 Milliarden Euro. Damit federt der Freistaat einen erheblichen Teil des ansonsten drohenden Anstiegs der Bezirksumlage ab.

Bezirksrat Simon Schindlmayr begrüßt die Entwicklung ausdrücklich. Die finanzielle Situation der Bezirke sei seit Jahren durch stetig wachsende Ausgaben, insbesondere für die Eingliederungshilfe und die Hilfen zur Pflege, geprägt. „Die steigenden Sozialausgaben stellen die Bezirke vor enorme Herausforderungen. Umso wichtiger ist es, dass der Freistaat hier Verantwortung übernimmt und zusätzliche Mittel bereitstellt. Dass wir die Bezirksumlage nun sogar um 0,35 Prozentpunkte senken können, ist ein wichtiges Signal“, so Schindlmayr.

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