200-Jahr-Feier der Monumenta Germaniae Historica

30.06.2019
Mit der Präsidentin der MGH, Prof. Dr. Martina Hartmann
Mit der Präsidentin der MGH, Prof. Dr. Martina Hartmann

Die Monumenta Germaniae Historica machen seit 200 Jahren Schriftstücke aus dem Mittelalter lesbar - weltweit renommierte Leuchttürme der mediävistischen Grundlagenforschung mit Zentrum in München

Am 28.06.2019 habe ich aus Anlass des 200-jährigen Bestehens der Monumenta Germaniae Historica (MGH) im Max-Joseph-Saal der Münchner Residenz einen Staatsempfang gegeben.

Wir feiern ein großartiges Jubiläum! Die Grundlagen unserer Gesellschaft wurden im Mittelalter gelegt und seit 200 Jahren machen die Monumenta Germaniae Historica Schriftstücke aus dem Mittelalter lesbar. Sie sind Leuchttürme auf dem Gebiet der mediävistischen Grundlagenforschung und Bayern hat daran großen Anteil: Das Münchner Institut ist seit über 70 Jahren das Herzstück der MGH und trägt entscheidend zum weltweiten Renommee dieser einzigartigen Forschungseinrichtung bei. Bayern bietet der MGH ausgezeichnete Rahmenbedingungen, damit sie uns mit ihren Forschungen auch weiterhin ein besseres Verständnis der Welt ermöglichen kann.

Die Monumenta Germaniae Historica (lat. für „Geschichtliche Denkmale Deutschlands“) ist eine wissenschaftlich bearbeitete Editionsreihe historischer Dokumente zur deutschen und europäischen Geschichte des Mittelalters.

Der Ursprung der MGH liegt in der 1819 in Frankfurt am Main gegründeten „Gesellschaft für ältere deutsche Geschichtskunde“, die sich später nach ihren Editionen „Monumenta Germaniae Historica“ nannte.

Die MGH ist als Institut für mediävistische Grundlagenforschung weltweit führend: seit 200 Jahren bringt sie die schriftlichen Quellen des Mittelalters in großen, wissenschaftlich bearbeiteten Editionsreihen heraus. Das seit 1949 bestehende Münchner Institut ist die zentrale Arbeitseinrichtung der MGH. Bayern unterstützt die wertvolle Arbeit der MGH seit vielen Jahren. Die Zuwendungen belaufen sich für das Jahr 2019 auf rd. 1,91 EUR und auf rd. 1,97 Mio. EUR in 2020.