Informationsbesuch im Kraftwerk Anglberg

29.08.2018

Bayerns Wirtschaftsminister Franz Josef Pschierer, MdB Erich Irlstorfer und ich haben uns am 29.08.2018 zu einem Austausch über aktuelle energiepolitische Fragen mit der Kraftwerksleitung in Anglberg (Gde. Zolling) getroffen.

Gesprächspunkte vor Ort waren unter anderem die wirtschaftliche Lage, die Rolle des Standorts als Komplement zu den erneuerbaren Energien sowie verschiedene Projekte und Optionen zur zukünftigen Sicherung des Standorts, wie zum Beispiel eine Anlage zur Trocknung von Klärschlamm.

Franz Josef Pschierer betonte dabei, dass eine sichere, bezahlbare und umweltfreundliche Stromversorgung von größter Bedeutung für den Industriestandort Bayern sei.

Neben dem notwendigen Netzausbau komme dem Erhalt flexibler Kraftwerke eine entscheidende Rolle beim weiteren Umbau des Energiesystems zu: „Wir setzen uns für klimafreundliche Erdgasanlagen als Übergangslösung ein, um die Versorgungssicherheit auf hohem Niveau zu gewährleisten. So können wir den Umstieg auf erneuerbare Energien sicher gestalten und gleichzeitig bisherigen Kraftwerksstandorten eine längerfristige Perspektive geben.“ Netzausbau, der Erhalt von flexiblen Kraftwerken und der weitere Ausbau der erneuerbaren Energien müssten Hand in Hand gehen.

Ich hob die Verbundenheit der Region mit dem Kraftwerk Zolling hervor, das sich den aktuellen Herausforderungen erfolgreich stellt: Das Kraftwerk stellt unter anderem durch seine neue Anlage zur Trocknung von Klärschlamm unter Beweis, dass es innovations- und zukunftsfähig ist. Dies zeigt sich zudem am vergleichsweise hohen Wirkungsgrad bei der Stromerzeugung. Daher werde ich auch in Zukunft alles daran setzen, dass der Standort Zolling nicht infrage gestellt wird.

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